Herausforderung Strategische Umsetzung – 3 Schwerpunkte

Ein Unternehmen kann die besten Strategien entwickeln und daraus die innovativsten Projekte ableiten – wenn die Umsetzung nicht gelingt, hilft auch die beste Strategie nicht. In diesem Artikel möchten wir 3 Schwerpunkte für die erfolgreiche Umsetzung von Strategien beleuchten.

Die Struktur

Sobald die übergeordnete Strategie steht und man weiß, wo angesetzt werden soll, ist oft die erste Herausforderung, wie das „Große Ganze“ in umsetzbare Themenfelder, Initiativen und ultimativ Projekte aufgeteilt werden kann. Eine klare Hierarchie ist von Anfang an gefordert. Nicht nur, um eine Struktur aufzusetzen (z.B. eine Initiative besteht aus mehreren Projekten -> ein Projekt aus mehreren Aktionen -> eine Aktion ist die messbare Ausführung), sondern auch, um direkt eine klare Kommunikation innerhalb der Organisation zu etablieren. Jeder Beteiligte, vom Projektmanager bis hin zum Vorstand, muss verstehen, wovon die Rede ist, wenn man von einer erfolgreichen/erfolglosen Aktion spricht. Darüberhinaus sollte eine einheitliche Projektplanung und –struktur aufgebaut werden. Dies beinhaltet beispielsweise ein simples, aber einheitliches Projektchart für jedes Projekt, in dem die wichtigsten Informationen zusammengefasst sind (Definition, Ziel, Plan, KPIs, Milestones etc.).

Das Management

Sind bzw. werden die Strukturen klar aufgesetzt, stehen Unternehmen vor einigen Herausforderungen hinsichtlich des Managements der definierten Initiativen und Projekte. Inhaltlich sollten klare Verantwortlichkeiten auf allen Hierarchieebenen definiert sein. Gleichwohl spielt das übergeordnete Management der Strategie (aller strategischen Initiativen/Projekte) eine entscheidende Rolle, um das strategische Ziel zu erreichen. Idealerweise liegt hier die Verantwortung bei einer unabhängigen Führungskraft, die die strategische Umsetzung in enger Abstimmung mit der Finanzabteilung verantwortet und wiederum direkt an den Vorstand/CEO berichtet. Neben einem umsetzungsorientierten Governance-Modell, das schnelle Entscheidungen ermöglicht, ist auch eine klare Priorisierung notwendig, um die Organisation nicht gleichzeitig mit einem Übergewicht an neu eingeführten bürokratischen Prozessen bei zu vielen Projekten zu lähmen.

Der Faktor Mensch

Beschäftigt man sich mit den Ursachen für das Scheitern von Veränderungsprozessen in Unternehmen, wie der Umsetzung einer neuen Strategie, wird man bald feststellen, dass die „weichen Faktoren“ oft die entscheidende Rolle spielen. Viele Unternehmen konzentrieren sich zu sehr auf das „Was“ und zu wenig auf das „Wie“. So spielen Faktoren wie der Widerstand von Mitarbeitern gegen Veränderung und ein die Veränderung nicht unterstützendes Handeln des Managements eine erheblich größere Rolle als ggf. unzulängliche Ressourcen oder ein fehlendes Budget.

 

Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden Interventionen und Lösungen, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen – es gibt kein Schema F. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!